Die Farben Japans, die Fotoausstellung im Chiossone Museum in Genua
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GENUA – Das Blau und Weiß, das glückverheißende Rot und das Zinnoberrot der Shinto-Torii-Tore. Die Farben Japans, genauer gesagt die Farben Japans, sind die Geschichte eines uralten Landes, erzählt durch die Bilder des genuesischen Fotografen und Bloggers Fabio Accorrà in einer Ausstellung, die am 9. Januar um 17:00 Uhr im E. Chiossone Museum für Orientalische Kunst eröffnet wird.

Mehr als eine Ausstellung ist „Die Farben Japans“ der Auftakt zu einem Reisetagebuch, das anhand von Farben die tausendjährige Geschichte eines Japans erzählt, das Künstlern wie Horiuchi und Hokusai so am Herzen lag. Es werden keine Fotografien gezeigt, sondern Kakémono mit Bildern, die symbolisch für Japan stehen: das reine Weiß des Fuji, das Gelb des Laubs in Nikko, das intensive Blau des Hakone-Sees, das Gold des Kinkakuji-Tempels in Kyoto und das Zinnoberrot der Torii, der Tore der Shinto-Schreine.
Kurz gesagt, die Ausstellung ist eine Art Yamato-e, eine Erzählung über die Schönheit ungewöhnlicher Orte mit einer starken Farbkraft. Die in der Chiossone gezeigten Fotografien stammen aus Accorràs Buch „Die Farben Japans“ – daher der Ausstellungstitel (Ergänzung: Erga, 2019). Daneben ist eine neue Auswahl verfügbar, begleitet von den Reisekommentaren des Autors und seinen Einblicken in die Farben der japanischen Kultur. Diese Elemente laden die Besucher zu einer Entdeckungsreise durch die Schönheit Japans ein. Die von Aurora Canepari kuratierte Ausstellung ist noch bis zum 16. Februar zu sehen.

von ANSA.IT